Gastbeitrag von Nick G.: Eine natürliche und gesunde Lebensweise liegt mir besonders am Herzen. Deshalb habe ich mein Blog, Alte Hausmittel, ins Leben gerufen. Dort schreibe ich z.B. über allerlei Haus- und andere Hilfsmittel gegen Alltagswehwechen. Ich teile mit meinen Lesern aber auch viele andere interessante Informationen, z.B. über natürliches Entgiften, hilfreiche Nahrungsergänzungsmittel oder andere Themen wie Pilates und Yoga.

Hausmittel für Mutter und Kind

Manchmal ist es gar nicht so einfach, Mutter zu sein. Denn während man ständig alles für die Kinder geben möchte, muss man gleichzeitig auch mit seinem eigenen Körper klarkommen. Und das ist gar nicht so einfach. Denn während der Nachwuchs volle Aufmerksamkeit fordert, wird die Mutter oft von Beschwerden wie

  • Stress
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Müdigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Hormonellen Umstellungsprozessen, also das, was gemeinhin als “Wechseljahre” bezeichnet wird
  • Hitzewallungen
  • Übelkeit oder auch
  • Zahnschmerzen

heimgesucht, welche nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Erziehung und das familiäre Zusammenleben schnell beeinträchtigen können.

Auf der anderen Seite haben aber auch Kinder besondere gesundheitliche Bedürfnisse. Nicht nur wächst ihr kleiner Körper stetig, auch sie haben häufig mit ganz besonderen, aber auch ganz normalen Gesundheitsbeschwerden zu tun, z.B.:

  • Übelkeit, besonders auf Reisen
  • Bauchschmerzen
  • Husten
  • Erkältungen und Schnupfen
  • Ohrenschmerzen oder auch
  • Schürfwunden und manchmal sehr schmerzhaften Insektenstichen.

Viele dieser Beschwerden – sowohl bei Müttern als auch bei Kindern – treten sehr spontan auf, so dass man auch schnell etwas dagegen tun möchte: Denn nichts ist belastender für ein krankes Kind, als eine Mutter zu haben, die sich wegen ihren eigenen Wehwechen nicht genügend kümmern kann.

Zum Glück gibt es aber viele Hausmittel, die bei den oben erwähnten Problemen schnell Linderung versprechen. Und dabei handelt es sich nicht einmal unbedingt um komplizierte Mischungen, sondern um ganz einfache Mittelchen, die sich sogar meistens in der Küche finden lassen.

Neugierig geworden? Dann solltest du weiterlesen: Die folgenden 5 Hausmittel stellen bei vielen akut auftretenden Problemen eine gute und vor allem schonende Soforthilfe dar.

1. Kamille

Wo hilft sie Müttern: Bei Angstzuständen, gegen Menstruationsbeschwerden, Krämpfe, Übelkeit, Stress

Wo hilft sie Kindern: Erkältungen, Halsschmerzen, Fieber, Schlafstörungen, schleimiger Husten

Ein Hausmittel, das eigentlich in keiner Familie fehlen sollte, ist Kamille. Denn diese Pflanze, die schon seit Ewigkeiten als Heilmittel genutzt wird, überzeugt besonders durch seine beruhigenden Eigenschaften.

So enthält sie viele pflanzliche Inhaltsstoffe und ätherische Öle, die sehr schonend wirken und daher sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern eingesetzt werden können.

Mütter können dabei besonders von der beruhigenden Wirkung der Kamille profitieren. Denn unter den vielen Flavonoiden, die in der Pflanze enthalten sind, befindet sich unter anderem der Stoff Apigenin, welcher nicht nur dazu beiträgt, die Nerven zu beruhigen, sondern auch den Östrogenhaushalt mit ausgleicht. So können alters- und menstruationsbedingte Probleme in den Griff bekommen und auch Alltagsstress aufgelöst werden. Da die Pflanze außerdem krampflösend wirkt, hilft sie außerdem beispielsweise bei Unterleibsbeschwerden.

Aber auch Alltagsprobleme von Kindern können mit Kamille angegangen werden. Aufgrund der beruhigenden Wirkung hilft sie so z.B. bei Schlafstörungen. Darüber hinaus wirkt sie auch entzündungshemmend und antibakteriell, kann also als Vorbeugung oder Erstmaßnahme in der Erkältungszeit genutzt werden. Weiterhin ist Kamille ein beliebtes Hausmittel, wenn es darum geht, Halsschmerzen zu bekämpfen, schleimigen Husten zu behandeln oder Fieber zu senken.

Kamille lässt sich also sehr vielseitig einsetzen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind auch enorm: Neben der klassischen Darreichung als Kamillentee kann man die Pflanze auch z.B. zum Inhalieren oder als Badezusatz verwenden.

2. Honig

Wo hilft er Müttern: Gegen Pilz- und Infektionskrankheiten, gegen Stress und trockene Haut

Wo hilft er Kindern: Bei Erkältungen (heiße Milch mit Honig), Halsschmerzen, Husten Wunden.

Die meisten Kinder lieben Honig, schließlich hat er aufs Brot gestrichen einen leckeren und süßen Geschmack. Doch auch als Hausmittel ist er nicht ohne.

Denn als Bienenprodukt dient er nicht nur dazu, uns Menschen das Frühstück schmackhaft zu machen: In der freien Natur ist eine seiner wichtigsten Aufgaben, den Bienenstock vor äußeren Gefahren zu schützen. Honig hilft den Bienenvölkern so dabei, Parasiten, Bakterien und Krankheiten vom Stock fernzuhalten.

Und dies funktioniert nicht nur bei den kleinen und nützlichen Insekten: Auch beim Menschen wirkt Honig u.a. pilzbekämpfend, antibakteriell und entzündungshemmend. Aufgrund seiner cremigen Konsistenz kann er außerdem in vielen Fällen schmerzlindernd und beruhigend wirken, z.B. bei Halsschmerzen. Aber auch bei Erkältungen kann er viel Linderung bringen und gegen Bazillen ansteuern, die Bronchien bei Husten beruhigen sowie das Immunsystem in Schwung bringen.

Bei vielen frauenspezifischen Beschwerden kann Honig ebenso helfen: Aufgrund seiner antifungalen Eigenschaften ist er so z.B. bei der Behandlung von Scheidenpilz sehr erprobt. Studien haben zudem ergeben, dass Honig auch bei der Linderung hormoneller Unausgeglichenheiten helfen kann, z.B., indem er vor antioxidativem Stress schützt, der in den Wechseljahren zu Stimmungsschwankungen und Konzentrationsschwierigkeiten führen kann.

Aber auch auf die Haut hat Honig eine starke Wirkung: So hilft er bei der Wundheilung nicht nur dabei, Bakterien und Infektionen fernzuhalten, sondern unterstützt auch die Bildung neuer Hautzellen. Da er zudem nicht brennt, ist er so bei kleineren Schürfwunden eine gute und schonende Alternative zu anderen Desinfektionsmitteln. Zudem hat Honig die Eigenschaft, Feuchtigkeit zu binden. Eine mit ihm angereicherte Hautcreme kann so dazu beitragen, dass sich Falten weniger stark ausprägen. In ein Shampoo gemischt befeuchtet er weiterhin die Kopfhaut und kann die Haare mit mehr Nährstoffen versorgen.

Es lohnt sich also, auf Honig zu setzen. Doch dabei sollte man auf die Qualität achten – die meisten Supermarkthonige sind nämlich pasteurisiert, wodurch wertvolle Nährstoffe verloren gehen. Als Hausmittel ist es sinnvoller, auf kaltgeschleuderte Sorten, z.B. auf Manuka-Honig, zurückzugreifen. Diese haben zwar einen weniger süßen Geschmack, dafür aber auch eine stärkere Wirkung.

3. Zwiebeln

Wo helfen sie Müttern: Gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen

Wo helfen sie Kindern: Gegen Erkältungen, Fieber, Husten, Ohrenschmerzen, Wunden und Insektenstiche

Wegen ihres manchmal doch etwas strengen Geschmackes mögen viele Kinder leider keine Zwiebeln – dennoch sollte dieses Gewächs in keiner Hausapotheke fehlen, sie hat nämlich auch eine lange Tradition als Heilmittel.

Dazu trägt besonders die Aminosäure Allicin bei, die u.a. auch in Knoblauch enthalten ist. Sie hat sehr gute antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die besonders bei Husten, Erkältungen und Fieber helfen können. Auf die Haut aufgetragen ist sie außerdem ein zwar etwas streng riechender, dafür aber schonender Helfer bei der Behandlung von kleineren Wunden und Insektenstichen. Die weiterhin enthaltenen ätherischen Öle finden außerdem u.a. ein wunderbares Einsatzgebiet bei der schonenden Bekämpfung von Ohrenschmerzen.

Aber nicht nur bei diesen Problemen, die oft, aber nicht nur Kinder betreffen, lohnt es sich, Zwiebeln einzusetzen. Denn sie enthält außerdem viele Phytohormone wie Beta-Sitosterol, die im menschlichen Körper dabei helfen, den Östrogenspiegel auszugleichen und somit die Hormonumstellung im mittleren Alter einfacher zu gestalten. Aber auch bei Müdigkeit und Stress können Zwiebeln helfen: Denn die enthaltenen pflanzlichen Hormonstoffe tragen besonders im rohen Zustand dazu bei, den Blutzucker zu senken, wodurch man sich schnell wieder wach fühlt. Aufgrund dieser pflanzlich-hormonellen Wirkung kann eine Zwiebel auch gegen oft für die ganze Familie sehr belastende Stimmungsschwankungen helfen.

Und dabei ist es oft nicht einmal nötig, in eine rohe Zwiebel zu beißen: Gegen Ohrenschmerzen haben sich so z.B. Zwiebelsäckchen etabliert, die an das schmerzende Ohr angelegt werden. Gegen Fieber helfen beispielsweise Zwiebelwickel, die man um die Wade anlegt. Und für das Auftragen auf die Haut muss man lediglich eine Zwiebel in zwei Hälften schneiden und dann gut einreiben.

4. Bananen

Wo helfen sie Müttern: Gegen Stress, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Magenprobleme

Wo helfen sie Kindern: Gegen Übelkeit und Verdauungsprobleme

Aber wieder zu etwas, was Kindern besser schmeckt: Bananen sind nicht nur sehr schmackhaft, sondern haben auch erstaunlich viele Eigenschaften, die sie zu einem sehr guten generationsübergreifenden Hausmittel machen.

Für Mütter wird dabei besonders interessant sein, dass diese Frucht sehr gut dazu geeignet ist, Stress erträglich zu machen. So enthält eine Banane z.B. sehr viel Kalium, das dabei hilft, stressbedingten erhöhten Blutdruck wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Aber auch bei Stimmungsschwankungen ist sie ein gutes Hausmittel. Denn eine der vielen Aminosäuren, die in Bananen enthalten ist, ist Tryptophan. Im menschlichen Körper angekommen trägt diese Säure dazu bei, dass auch als “Glückshormon” bezeichnete Serotonin freizusetzen.

Bananen enthalten vergleichsweise viele Kalorien und sollten daher zwar nicht im Übermaß gegessen werden, der hohe Fruchtzuckergehalt kann aber in einigen Fällen auch dazu beitragen, den Körper kurzfristig mit Energie zu versorgen und damit Mattheit und Müdigkeit zu bekämpfen.

Bei Kindern lohnt es sich besonders bei Übelkeit und Verdauungsproblemen, auf Bananen zurückzugreifen: Sie enthalten nämlich viel Stärke, die dabei hilft, den Magen zu beruhigen und Verstopfungen aufzulösen. Besonders reife Bananen haben zudem eine sehr weiche Konsistenz, so dass sie auch gut mit dem Löffel verabreicht oder zu Brei verarbeitet werden können – man kann sie also auch Kleinkindern mit wenigen Zähnen geben, ohne dass man Angst haben muss, dass sie sich verschlucken.

5. Ingwer

Wo hilft er Müttern: Gegen Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Übelkeit

Wo hilft er Kindern: Gegen Ohrenschmerzen, Erkältungen

Vielen ist Ingwer eigentlich nur als Gewürz bekannt. Doch in der Hausapotheke kann er mindestens genauso gut eingesetzt werden. Kindern sollte er zwar erst ab ungefähr sechs Jahren verabreicht werden, dies ändert aber nichts an seinem hohen gesundheitlichen Potential.

Denn den Geschmack, der ihn besonders als Gewürz interessant macht, verdankt er dem Scharfstoff Gingerol. Dieser hat aber nicht nur würzende Eigenschaften, er wirkt darüber hinaus auch krampflösend, entzündungshemmend und schmerzstillend.

So kann er besonders bei Erkältungen und Übelkeit hilfreich sein – beides Beschwerden, von denen sowohl Eltern als auch Kinder häufig geplagt werden. Aufgrund seiner schmerzstillenden Wirkung kann man ihn außerdem als Sofortmittelchen gegen Zahn- und Ohrenschmerzen einsetzen – wobei Mütter häufig von ersterem, Kinder eher von letzterem geplagt werden.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig: Bei Erkältungen und Übelkeit empfiehlt sich ein Ingwertee, bei dem eines oder mehrere kleine Stücke des Gewürzes mit kochend heißem Wasser übergossen werden. Mit geringer Dosierung ist der Geschmack so auch für Kinder erträglich.

Gegen Zahnschmerzen hat es sich bewährt, ein Stück Ingwer direkt auf die schmerzende Stelle zu geben und dann einwirken zu lassen. Die Wirkung ist dann ähnlich wie die von Aspirin, Ingwer kann also schnell Linderung verschaffen, unter Umständen aber auch als Blutgerinner wirken, so dass er bei der zeitgleichen Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten mit Vorsicht zu genießen ist.

Gegen Ohrenschmerzen ist ein Ingwer-Öl-Gemisch hilfreich: Hierfür wird aus ein paar fein geriebenen Ingwerstückchen und ein paar Teelöffeln Olivenöl eine Mischung geschaffen, die man dann ins Ohr träufeln und anschließend wieder herausfließen lassen kann.

Fazit – Hausmittel für Mutter und Kind:

Wenn der Nachwuchs krank wird, ist das für Mutter und Kind sehr belastend. Selbiges gilt für den Fall, dass sich die Mutter nicht wohl fühlt. Und leider gibt es viele oft auftretende gesundheitliche Probleme, von denen vor allem Mütter heimgesucht werden.

Doch wie du gesehen hast, ist es nicht immer notwendig, gleich zu Medikamenten zu greifen: Es gibt auch viele schonende Hausmittel, die sich in fast jeder Küche finden lassen und schnell Linderung bei Beschwerden von Mutter und Kind verschaffen.

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